Straßenbaumaterial aus Plastikfolien

Weil ich hier doch einige sehr spezielle Fotos zusammengesammelt hab, bekomm ich gelegentlich Anfragen, ob ich ein Motiv zur Verfügung stelle. So hat z.B. das Obermenzinger Gymnasium angefragt, ob sie meine plastiktütenkauende Kuh für ein Schülerprojekt verwenden dürfen. Klar doch!


Siehe "Mein Versuch, einer bosnischen Kuh das Leben zu retten" (was mir nicht gelang).



Im Rahmen des 17. FOCUS Schülerwettbewerbs haben die Schüler in einem Demonstrationsprojekt ausgearbeitet, wie störender und schädlicher Plastikmüll (siehe mein Foto) zu nutzbringendem Straßenbaumaterial wird. Konkret ging es dabei um die Fa. PURUS PLASTICS, die aus Plastikfolien Bodenbefestigungselemente (Ecoraster) herstellt, die als Straßenbaumaterial eingesetzt werden.

Besonderheit der Ecoraster ist, dass mit ihnen Parkplätze und Fahrwege wasserdurchlässig befestigt werden können. So versickert das Wasser auch bei starken Regenfällen schnell, ohne dass die Straßen überfluten. Mit anderen Worten, man hat gleich zwei Probleme gelöst. Der Plastikmüll wird sinnvoll wiederverwendet, und durch Einsatz der Ecoraster im Städtebau wird die Kanalisation entlastet.

Ziel des Projektes war es nicht nur, auf die Gefahren durch Plastikfolien hinzuweisen und eine Recycling-Lösung aufzuzeigen, sondern auch als "Marktöffner" für den Hersteller zu wirken.