[07] Die schönsten Strände von Malta

Nachdem ich gestern die Salinen auf Gozo entdeckt hatte, hab ich Abends im Hotel erstmal gegoogelt, ob es auf Malta auch welche gibt. Gibt es. Also nichts wie hin. Erstmal bin ich noch in eine kleine Bucht (ich glaub Il-Qala tal-Mistra) reingefahren, in der man im Sommer bestimmt herrlich Baden kann.






Die Salinen hab ich dann tatsächlich auch gefunden. Sie waren allerdings nicht so toll, wie die auf Gozo und es war ein Zaun drum. Die Becken sind viel größer. Keine Ahnung, ob sie überhaupt noch genutzt werden. Es war dort ziemlich müllig. Wenn man von Bugibba den Kennedy Drive Richtung Valetta fährt, kommt man hin.





Das Salinen Restaurant



Hustenbonbons frisch vom Baum...



Um die Salinenbecken herum ist ein Wassergraben, auf dem die Enten herumpaddeln.



Ihr Futter teilen die Enten gerne auch mit den vierbeinigen Nachbarn..



Unterhalb des Wohnsilos sind Bootsschuppen in die Felsen gebaut. Der Gebäudekomplex sieht zwar nicht so ansprechend aus, aber die Wasserspiegelungen gefallen mir.



Angeln mit Papa.



Weiß leider nicht, was auf dem Schild drauf steht... Awgur heißt Glück - also vermutlich glückliche Weihnachten? Würde zumindest Sinn machen :-)



Keine Malteser Falken, aber zumindest Spatzen.



Zufällig hab ich dann die richtig schönen Strände von Malta entdeckt: Golden Sands an der Südwest-Küste - eine Bucht nach Poppeye Village.











Rote Erde...



Eine Bucht weiter in der Gnejna Bay sind wieder lauter Höhlen in den Sandstein gegraben. Mal was anderes als die üblichen Badehäuser und Bootsschuppen...







Der nächste Ort ist Mgarr. Hier hat mich besonders beeindruckt, dass die Tankstelle direkt neben der Kirche ist. Sowas hab ich noch nie erlebt

Die wahre Besonderheit von Mgarr ist natürlich die St. Mary the Assumption (Maria Himmelfahrt) Kirche. Sie ist eine etwas kleinere Ausgabe der Kirche in Mosta (Malta) welche die viertgrößte Kirchen-Kuppel der Welt hat. Damit dürfte die Kuppel auf dem Mgarr Kirchendach die fünftgrößte sein. Die Kuppel wurde von den Mgarr Bauern durch den Verkauf landwirtschaftlicher Produkte finanziert: Gemüse, Geflügel und viele, viele Eier. Deshalb trägt die Kirche auch den schönen Beinamen "Eierkirche".






Auf der anderen Seite der Kirche verkaufte ein Fischer aus dem Lieferauto ein paar Fische. Ruckzuck waren sie weg...





Auf der Heimfahrt ging es über einen Hügel mit einer wunderbaren Aussicht.



Die Aussicht war allerdings nur dann herrlich, wenn man über den Sperrmüll-Haufen kletterte...