Lerne deine Kamera (in den Alpen) kennen

Nachdem meine heißgeliebte Canon EOS 600D letztes Wochenende im Livigno See gestorben ist, hab ich die traurige Gelegenheit für einen Kamera-Systemumstieg genutzt. Die letzten beiden Tage war ich mit der Neuen zum Kennenlernen in den Bergen :-)


Ich hab jetzt eine Panasonic Systemkamera.  Mit vollem Namen heißt sie Lumix DMC-G6HEG-K. Preislich kann sie mit einer neuen Canon EOS mithalten.

Erstmal ein kleiner Schock. Alles ist anders. Fühlt sich anders an, der Blick durch den Sucher ist total anders und alles andere auch. Und bei den ersten Fotos (Objektaufnahmen mit Fotolampe) hatte ich ziemlich Probleme, die Fotos zu bekommen, die ich haben wollte. Das hab ich immer noch nicht im Griff.

Aber ich dachte, um eine Vergleichsmöglichkeit zu haben, fahr noch mal in die Berge und mach mit der Lumix da weiter, wo die Canon ihr Lebens aushauchte.

Jetzt bin ich nach zwei Tagen Fotosafari in Südtirol wieder zurück und muss sagen, ich bin sehr angetan. Mein Gefühl, die Kamera macht Landschaftsaufnahmen so, wie ich sie sehe, ohne dass ich erst lange an den Einstellungen rumprobieren muss.

Die ersten Fotos am Kocheler See waren noch ziemlich mäßig - das war vor Lesen der Bedienungsanleitung.





Weil's am Kocheler See kein schattiges Plätzchen gab und ich kein Geld in den Parkautomaten werfen wollte, bin ich zum Studium der Bedienungsanleitung hoch zum Walchen See gefahren.



Und hab da ein bisschen rumprobiert.



Monochrome Funktion





Als ich mit der Bedienungsanleitung fertig war, ging's weiter in die Ötztaler Alpen...



Ich mache ein Foto...



Kuh wartet auf Bus



Blick in den Rückspiegel





Juchhu, ich kann jetzt auch Panoramafotos machen...





Sonnenuntergang auf dem Timmesljoch. Um 20 Uhr wird die Mautstation geschlossen. Ich war 10 Minuten vorher da...



Der Mond geht auf



Happy Kühe am Timmelsjoch







Ganz oben! Bei über 2700 m ist die Luft schon ein bisschen dünner. Es hatte nur noch 2 Grad und es war verdammt stürmisch, was man dem Foto nicht ansieht.



Dämmertest.



Der Aussichtspunkt über das Passaiertal wird nachts beleuchtet.



Danach war es schon ziemlich dunkel und ich hatte Glück, dass ich noch einen guten Übernachtungsplatz gefunden habe. Eigentlich wollte ich oben auf dem Timmelsjoch bleiben. Es gab keine Campingverbotschilder. Aber da dort oben kein einziger Camper stand, hab ich es lieber gelassen.



Passaiertal



Das perfekte Frühstücksplätzchen



Sehr merkwürdiger Hund. Rossi hat vielleicht Augen gemacht.



Die nächste Apfelernte kommt bestimmt.





Mit der neuen Kamera beim Indianer von Prad vorbeigeschaut. Er hat mir diesmal seine allerschönsten Steine gezeigt, die nicht jeder zu sehen kriegt!



Stilfser Joch mit dem VW Käfer





Während der Fahrt aus dem Seitenfenster geknipst. Es geht! Die Spiegelreflex hat sich solchen Aufnahmen immer verweigert.



Franzenshöhe









Einige der insgesamt 48 Kehren. Die letzten 10 sind für Autofahrer eine ziemliche Herausforderung.



Man beachte die beiden hinteren Radfahrerinnen. Sie sind das Stilfserjoch (2757 m) mit einem Einrad hochgefahren!!!

Bei Gegenverkehr sind die Kehren für Autos zu eng und einer muss warten, bis der andere die Kurve gekriegt hat.



Die Mädels (eine ist schon vorbei) auf dem Einrad waren sogar schneller, als die Jungs auf Zweirädern.



Das Einrad scheint eine extra hohe Sonderanfertigung zu sein.  Beide schienen etwas Probleme zu haben, ihre Hände/Arme unterzubringen.



Alpenblümchen







Wieder runter über den Umbrailpass durch die Schweiz, über den Reschenpass und zum Ausgangspunkt am Walchensee.



Hier war inzwischen jemand anderes damit beschäftigt, seine Kamera kennenzulernen.



Also Fazit: Bin Happy, nachdem ich die Neue kennengelernt hab.
Ganz lieben Dank an Manfred für die Beratung :)

Kommentare  

#1 Claudia Gleixner 2016-08-13 20:50
Glückwunsch zur neuen Kamera und danke für die tollen Fotos. War ja klar, dass du beim "Indianer" mal wieder vorbei schauen kommst :-)
Weiterhin gute Fahrt und ich freu mich auf die nächsten tollen Fotos.