Über die Donau nach Bulgarien

Nachdem ich endlos in Rumänien herumgeirrt war, musste ich Bulgarien im Schnellverfahren durchreisen, ich wollte ja noch nach Griechenland. Wenn man in 10 Tagen so eine Tour plant, kann man leider nirgends länger bleiben...


Aber es war ja auch erstmal nur eine Stippvisite, ein vorsichtiges Herantasten. Ich wollte vor allem neue Schilder aufspüren und einen Eindruck von den Ländern bekommen, in denen ich noch nie vorher war. 2 Jahre später hab ich dann einen zweiten Balkantrip gemacht.



Auf der Fähre nach Bulgarien - zwischen die LKWs gequetscht. Man sieht noch die  ukrainischen Schotterstraße am Auto!



Bei Ankunft in Bulgarien war richtig tolles Wetter. Sonnenschein und sehr heiß. Später zog es sich zu und es begann ordentlich zu schütten.
 



Sofia, die bulgarische Hauptstadt. Ich bin direkt durch die Stadt gefahren, zwei Jahre später, bin ich außen rum gefahren. Beim ersten Mal fand ich Sofia (den Stadtkern) sehr sehenswert, bei der Runde auf dem Stadtring fand ich Sofia schrecklich.



In Ermangelung eines Navis, einer brauchbaren Stadtkarte oder einer gescheiten Ausschilderung bin ich ewig umeinander geirrt, hab mich mehr oder weniger an der untergehenden Sonne orientiert und war nachher froh, überhaupt aus der Stadt rauszukommen. Ganz egal wo, Hauptsache draußen.




Der Hund hat ganz korrekt gewartet, bis es grün wurde!!!



Weil es schon spät und dunkel war, bin ich gleich im nächsten Hotel abgestiegen. Das machte zwar einen anrüchigen Eindruck (Live-Striptease und sehr plüschige Appartements), aber das war mir zu dem Zeitpunkt völlig egal. Das Bett war optisch in Ordnung, ansonsten aber eine Katastrophe.





Verkehrsschilder gibt es tolle in Bulgarien, allerdings werden sie nur sparsam aufgestellt. Die ersten 200 km hab ich praktisch gar kein Schild fotografiert! Dann hab ich aber ein paar hübsche gefunden, wie diese Kuh.



Es juckt!





Nahe der griechischen Grenze sieht es auch auf bulgarischer Seite schon ziemlich greek-like aus.