Spanien, Andorra, Baskenland...

Letzte Etape von Bordeaux nach NRW

Theoretisch hatte ich zwischen Bordeaux und NRW noch ein Etap in Orleans gebucht. Von dort wollte ich dann morgen weiter zu meinen Eltern fahren, um mit ihnen Weihnachten zu feiern. Praktisch hatte ich aber keine Lust mehr auf Hotelübernachtungen. Außerdem war das Wetter ziemlich mistig, sodass ich auch keine Lust auf Sightseeing hatte.

Einmal rund ums Guggenheim

Das Reisen mit Hund ist schon anders als ohne. Es war klar, dass ich in Bilbao nicht einfach ins Guggenheim-Museum gehen und Rossi derweil in der Tiefgarage im Auto sitzen lassen kann. Also kein Museumsbesuch, stattdessen ein zwei-stündiger Spaziergang mit Rossi drum herum. Das war aber mindestens ebenso beeindruckend!

Etap(en)-Ziel Bilbao (Baskenland)

Von der ganzen Reise mit ihren einzelnen Etappen, war die Strecke von Madrid nach Bilbao mit die interessanteste. Nachdem ich mich durch Madrids Autobahn-Chaos durchgekämpft hatte (die Autobahn verläuft zum größten Teil untertunnelt) und auf der richtigen Autovia unterwegs war, tauchten in der Ferne schneebedeckte Berge auf. Mal ging es durch die Berge, mal durch Flachland.

Etap(en)-Ziel Madrid (E)

Der Tag war geradezu perfekt zum Abreisen. Es war neblig, null Sicht und es regnete in Strömen. Gut, dass es erst am Abreisetag so schlecht war. Eigentlich wollte ich um 9 losfahren, aber es wurde 10 Uhr und ich traf noch mal auf meinen Vermieter, der mich befragte, ob alles bueno war. Ich sagte ja, weil ich ein "Nein" mangels gemeinsamer Sprache nicht hätte erklären können.

Über den Dächern von Montefrio & Iznajar

Wieder allein in meinem Heim im Olivenhain kam es mir am nächsten Tag so richtig trübe vor. Den Vormittag widmete ich dem entspannten Nichtstun, bzw. meinen Büchern. Nachmittags machte ich mich auf den Weg nach Montefria. Dort hatte es mir so gefallen, dass ich noch mal hinwollte, um Fotos zu machen. 

Wenn die Rosen erblühen in Malaga...

Okay, falsche Jahreszeit, es gab keine blühenden Rosen (wie einst von Cindi und Bert besungen) sondern Christsterne. Kaum angekommen, mussten Malis und Clarissa auch schon wieder abreisen. Das Tagesprogramm sah deshalb einen zweiten Trip nach Malaga vor, inkl. einmal ans Meer und Drop off am Flughafen.

Sierra Nevada - ab in den Schnee

Über zu wenig Schlaf können wir in dem dunklen, kalten Haus wirklich nicht klagen. Außer Schlafen bleibt auch nicht viel zu tun. Frisch gestärkt und guter Dinge machten wir uns also zum zweiten Mal auf den Weg nach Granada, um die Alhambra zu besichtigen. Diesmal über einen anderen Weg, und durch andere hübsche Orte.

Durch den Olivenhain gen Granada

"Mein" Heim im Olivenhain liegt etwa auf 850 Meter Höhe und das letzte Stück (4 km) hat es in sich. Von Iznajar kommend geht es einmal dermaßen steil den Berg runter, dass man die Talsohle nicht sehen kann, das reinste Achterbahnfeeling. Wenn man nach mehreren Steigungen (eine davon mit 20%) endlich oben ankommt, hat man das Gefühl, den Himmel erreicht zu haben.

Tierische Annäherungen

Zweiter Tag in Iznajar... Ich hatte mich wirklich riesig auf das Ferienhaus gefreut und bin so enttäuscht von dem Eiskeller. Zudem ist es heute sehr diesig. Die Sonne kommt nicht richtig durch. Das ist insoweit von Bedeutung, als ich beim Frühstück auf der Terrasse (wo es minimal wärmer ist als im Haus - es sind etwa 8 Grad) ebenfalls friere und eiskalte Finger bekomme.

Mein Heim im Olivenhain

Nachdem ich nach so langer Anreise endlich in Andalusien angekommen bin und mein riesiges Ferienhaus im Olivenhain beziehen konnte, hätte ich es fast nicht bezogen. Das beste, was ich über das Haus sagen kann, die Aussicht ist großartig. Das schlimmste, was ich zu sagen hab, sind zwei angekettete Hunde hinterm Haus, deretwegen ich ernsthaft überlegt habe, gleich wieder ins Auto einzusteigen und mir in Malaga ein Hotel zu suchen.

Etap(en)-Ziel Alicante (E)

Es gibt Tage, da läuft eigentlich schon ab dem Aufstehen alles schief. Schlecht geschlafen (sehr heiß in der Bude), mit schlechter Laune losgefahren und dann geht das den ganzen Tag so weiter. Los ging es mit dem Auto. Das machte plötzlich sehr merkwürdige Geräusche. Ich sah mich schon weit, weit von zu Hause nach einer Werkstatt suchen.

Etap(en)-Ziel Barcelona (E)

Juchu, wir sind in Spanien (first time in my life). Juchu, ich bin meine Kreditkarte los, so'n Autobahngebühren-Automat hat sie gefressen und nicht wieder ausgespuckt. Juchu, es war meine Alte, die war abgelaufen und hätte mir eh nichts genutzt. Juchu ich stand mindestens 5 Minuten im Mittelpunkt und hab mindestens 10 Leute verrückt gemacht, weil ein Onkel kommen musste, um cash zu kassieren. Der konnte nur Spanisch. Ich nicht. So sind wir uns ganz schnell einig geworden...

Etap(en)-Ziel Setés (F)

Eigentlich ging die heutige Tagesroute nur knapp über 340 km. Da ich aber durch's Rhonetal gefahren bin und anschließend kreuz und quer durch die Ardeche (wikipee schreibt ist ein "Teil der Rhone-Alpen" Region) war ich wieder mal im Dunkeln auf Etap-Suche. Hat heute zwar bedeutend besser geklappt als gestern. Aber Dunkelfahrten sind trotzdem kein Spaß, wenn man sich nicht auskennt.

Etap(en)-Ziel Lyon (F)

Vielleicht lass ich mir doch bei Gelegenheit ein Navi schenken. Man sieht zwar mehr, wenn man ohne unterwegs ist und in Gegenden herumirrt, in die man mit Navi nie gekommen wäre. Aber manchmal ist es auch schön, wenn man auf Anhieb ans Ziel kommt.

Etap(en)-Ziel Forbach (F)

Das erste Ziel ist erreicht. Nach einem netten Besuch im Saarland bei Dolores und gutem Abendessen - made by her husband - haben Rossi und ich im ersten Etap in Forbach (kurz hinter der Grenze zum Saarland) eingecheckt. Das Zimmer ist wie erwartet winzig. Rossi musste 5 Euro für die Übernachtung in dieser kleinen Butze extra zahlen.

Etap-Reise nach Andalusien

Ich mach jetzt mal ne ganz andere Art von Reise! Statt wie sonst einfach loszufahren, hab ich mich tatsächlich mal richtig vorbereitet und für jede Nacht ein Hotel gebucht, bis ich nach 6 Tagen in Andalusien ankomme und da für eine Woche ein Ferienhaus übernehme.