Über den Dächern von Montefrio & Iznajar

Wieder allein in meinem Heim im Olivenhain kam es mir am nächsten Tag so richtig trübe vor. Den Vormittag widmete ich dem entspannten Nichtstun, bzw. meinen Büchern. Nachmittags machte ich mich auf den Weg nach Montefria. Dort hatte es mir so gefallen, dass ich noch mal hinwollte, um Fotos zu machen. 

Wie gewohnt ging es erstmal den Berg runter nach Iznajar und dann kurz vorm Ort links rum am See lang.



Und wie gewohnt musste ich wieder ein paar Fotos von Iznajar machen.




Algarinejo







Ich war leider sehr spät losgefahren. Als ich endlich in Montefrio ankam, war das Licht schon ziemlich schlecht.













Auch wenn die Entfernung nicht so groß ist, man braucht für 50 km weit über eine Stunde. Als ich zurück kam, war es bereits stockdunkel. Also nochmal Iznajar mit Beleuchtung, aus dem Autofenster. Mit Stativ wäre das Foto weniger verwackelt...




In der Nacht regnete es und auch am nächsten Morgen nieselte es noch etwas. Meinen letzten Tag in Iznajar wollte ich entspannt verbringen und nicht mehr so weit herumfahren. Nur ans andere Ende des Sees. Außerdem stand noch der Besuch von Iznajar aus.



Der Swimmingpool hinterm Haus, der allerdings nur im Sommer genutzt werden kann. Jetzt war er mit stinkendem braunen Wasser gefüllt.





Nach dem Regen zog der Nebel auf.



Rossi schaut deshalb so interessiert nach unten, weil unter der Terrasse ein Hühnerstall ist. Was ich nicht wusste. Bzw. was ich erst wusste, als ich einen Eimer Putzwasser über die Mauer kippte und aufgeregtes Hühnergekreische ertönte.




Die Kommunikation mit meinem Vermieter hinsichtlich meiner geplanten morgigen Abreise und die Frage, was ich mit dem Schlüssel machen soll (in den Briefkasten werfen).



Iznajar liegt noch immer halb im Nebel



Rute, am Ende des Sees.





Das Seeufer war eine einzige Müllhalde.



Boah, wieso räumt nicht jemand weg? Das erinnerte mich an die 3 Pieces von Orkney und dass ich "jemand" bin. So suchte ich mir 3 hübsche Teile aus, packte sie ins Auto und nahm sie zur ordnungsgemäßen Entsorgung mit nach Deutschland. Schließlich wollte ich nicht, dass die drei Teile ein zweites Mal am Seeufer landeten.



Nach der Rückkehr ging es dann endlich hoch zur Iznajar-Besichtigung. Die erste Straße endete in einer Sackgasse. Hier bekam ich noch einen weiteren wenig erfreulichen Einblick in die Hundehaltung in Andalusien.





Noch mal zurück und die nächste Straße hoch.



Glücklicherweise hatte ich mein Auto geparkt. Da durchfahren ist ne Kunst für sich.



Wenn die Sonne scheint, stehen die Türen offen und die Vorhänge "verschließen" die Eingänge.













Während ich so in Inznajar herum fotografierte, war permanentes Brummen zu hören, wie ein Rasenmäher oder frisiertes Moped. Dann plötzlich sah ich die Ursache. Eine Drohne kreiste über meinem Kopf.



Ein Fernsehteam aus Barcelona machte Luftaufnahmen von Iznajar.



Kann ich verstehen, die Aussicht war wirklich fantastisch!











Da oben war ich gerade.