Einmal rund ums Guggenheim

Das Reisen mit Hund ist schon anders als ohne. Es war klar, dass ich in Bilbao nicht einfach ins Guggenheim-Museum gehen und Rossi derweil in der Tiefgarage im Auto sitzen lassen kann. Also kein Museumsbesuch, stattdessen ein zwei-stündiger Spaziergang mit Rossi drum herum. Das war aber mindestens ebenso beeindruckend!


Das Museum (Eröffnung 1997) ist eines von sieben Guggenheim-Museen der Solomon R. Guggenheim Foundation. Entworfen hat es der us-amerikanische Architekt Frank Gehry. Vor dem Eingang stehend, geht es an einem großen Blumenhund vorbei (keine Ahnung, wer sich den ausgedacht hat).



Gleich dahinter gelangt man auf eine mehrspurige Brücke über den Fluss  Nervión. Von hier hat man die beste Aussicht auf das Guggenheim, den Fluss und die Stadt (finde ich zumindest).








Der Fluss ist allerdings nicht so der Hit. Ich hab da was von "stinkender Kloake" gelesen. Auch wenn ich nichts gerochen habe, es sah wirklich nicht einladend aus. Ich wollte nicht drin baden und würde auch meinen Hund nicht reinlassen.



Auf der anderen Seite der Brücke geht es über eine schwankende (kam mir zumindest so vor) Fußgänger-Treppe oder im Aufzug wieder nach unten. Nach zwei Treppenabsätzen kann man unter der Brücke über ein Verbindungsstück die "Straßenseite" wechseln.



Je nachdem, auf welcher Seite des Abgangs man sich befindet, hat man Ausblick auf das Museum oder auf ein großflächiges "Brückenkunstwerk".



Zeitgleich mit dem Bau des Museums wurde damals auch die Innenstadt saniert. Die Außenbezirke sind teils nicht sehr ansprechend, aber die Gegend um das Guggenheim ist wirklich edel.









Das war's von Bilbao. Ich hab es geschafft aus der Stadt rauszufinden, auf der richtigen Straße zu landen und an die Atlantikküste zu kommen. Ich finde, das Baskenland sieht aus wie Südtirol am Meer.




Die Wellen konnten sich sehen und fahren lassen.









Rossi musste seinen Quietscheball mehrfach vor den Wellen retten.



Außerdem hat er einen spanischen Flokati kennengelernt. Da er gerade den Ball im Maul hatte, konnte er leider nicht ¡Hola sagen.



Komm von den Klippen weg!!!



Kurz vor der französischen Grenze bin ich dann auf die Autobahn gefahren und hab alle 30 km 3,50 in einen Automaten eingeworfen, damit ich wieder ein Stückchen auf der Autobahn fahren darf. War wie ein Kirmes "Fahrgeschäft" für Erwachsene.

Weil wir so lange am Meer waren, kamen wir erst im Dunkeln in Bordeaux an. Aber ich war auf der richtigen Autobahn und musste nur die richtige Ausfahrt erwischen - was im zweiten Anlauf geklappt hat.