Etap(en)-Ziel Bilbao (Baskenland)

Von der ganzen Reise mit ihren einzelnen Etappen, war die Strecke von Madrid nach Bilbao mit die interessanteste. Nachdem ich mich durch Madrids Autobahn-Chaos durchgekämpft hatte (die Autobahn verläuft zum größten Teil untertunnelt) und auf der richtigen Autovia unterwegs war, tauchten in der Ferne schneebedeckte Berge auf. Mal ging es durch die Berge, mal durch Flachland.


Die Sonne schien, aber es war übelst kalt und windig. Beim ersten Stopp hat es uns fast weggeweht.











Es war so windig, dass Rossi die Ohren senkrecht standen!



Ich glaub, er hatte nichts dagegen, dass er wieder ins Auto einsteigen durfte.



Und dann waren wir plötzlich im Schnee...



Huch?



Tubilla





Geieralarm





Geiervalley























Irgendwann war ich im Baskenland angekommen und musste mir keine Gedanken mehr machen, dass ich es leider versäumt habe, Spanisch zu lernen. Baskisch kann ich auch nicht. Kaum mehr als 800.000 Menschen sprechen baskisch, ich gehör nicht dazu. Interessant ist, dass das Baskische eine isolierte Sprache ist, die mit keiner anderen verwandt ist. Nachdem sich aus den Buchstaben-Kombinationen nicht mal ansatzweise irgendwas ableiten lässt (este = Osten krieg ich immerhin ohne Spanisch hin), hab ich mich ein bisschen näher mit der Sprache und ihrer Geschichte beschäftigt. Aber eine linguistische Abhandlung würde ein bisschen zuweit führen.




Im Etap in Bilbao erwartete mich eine kleine Überraschung: Ich bekam eine Zahnbürstentasche mit Kamm geschenkt. Ich weiß allerdings nicht, ob es ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk oder die Beigabe nach 7 Übernachten im Etap ist oder ob sie mir einfach zu verstehen geben wollten, dass ich mir mal die Haare kämmen soll...