Ylströndin - einmal Meer mit Heizung

Wenn das Meer zu kalt zum Baden ist, muss man es sich einfach warm machen. Kein sonderliches Problem, wenn man auf Island wohnt und massenweise heiße Quellen hat.


Der "Badestrand" Ylströndin ist eine kleine Bucht, die künstlich beheizt wird, sodass die Reykjaviker hier im Sommer im Meer baden können. Ohne Heizung ist das Wasser im Sommer um die 12 Grad warm - bzw. kalt. Da mag logischerweise kaum jemand baden gehen. Dank Einleitung von Heißwasser ist die Bucht um die 20 Grad warm. Es wurde auch ein Sandstrand aufgeschüttet, echtes Strandfeeling im kalten Island. Zu Weihnachten sah der Strand allerdings nicht sonderlich einladend aus.



Auf der anderen Seite der Bucht, gleich gegenüber vom "Badestrand" steht Perlan (die Perle), Reykjaviks Warmwasserspeicher. Von hier oben wird Reykjavik aus sechs riesigen Tanks mit Heißwasser versorgt. Auch einige Gehwege und Straßen werden durch das Wasser beheizt. Hochgehen lohnt sich, man hat eine tolle Aussicht über die Stadt, außerdem gibt es ein Restaurant, ein kleines Museum und einen künstlichen Geysir.



Ich wollte unbedingt noch mal ans Wasser, weil ich mir anschaun wollte, was hier an Muscheln und anderen Meeresgetieren zu finden ist.
Aber da war nicht viel zu finden.





Ich hab dem armen Bauarbeiter wieder auf die Füße geholfen.




"Strandhaus"



Blick auf die Stadt



Vatnsmýri





Das war dann auch schon der letzte Tag, der mit dem Beschluss endete, bald mal im Sommer nach Island zu reisen.



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