Skye - immer noch misty

Es war sehr interessant nach 20 Jahren wieder nach Skye zu kommen. Damals war das Wetter ziemlich schlecht gewesen, sehr viel Nebel, sehr mystisch und verwunschen. Der Nebel ließ auch diesmal nicht lange auf sich warten. Aber die Straßen sind deutlich besser geworden. Und damals waren da nur ein paar vereinzelte Häuser. Zumindest kam es mir so vor.


Fähre von Mallaig nach Armadale (Skye).



Die einfache Fahrt kostete in der Vorsaison 2014 knapp 30 Pfund. Über www.calmac.co.uk können alle Überfahrten zu den westschottischen Inseln gebucht werden. Ich hatte nichts gebucht, aber wer auf die äußeren Hebriden will, sollte dies besser tun. Die Rückfahrt von Lewis musste ich auf einen anderen Tag verlegen, weil der gewünschte Tag ausgebucht war (und das mitten im April!).



Die Überfahrt von Mallaig nach Skye dauerte nur eine halbe Stunde, war aber ziemlich wild. Rossi kletterte entsetzt auf meinen Schoß und schaute mit großen sorgenvollen Augen in den Himmel, der mal hoch und dann wieder runter ging. Nach 5 Minuten Jammern hatte er sich glücklicherweise mit der Karussellfahrt arrangiert und schaute dann fasziniert den Kindern zu, die über das schaukelnde Deck rannten bzw. schwankten.





In Portree, in der Mitte von Skye hab ich auf der Suche nach einem Supermarkt den falschen Weg Richtung Uig eingeschlagen. Aber wurscht, es dauerte dann halt etwas länger.

Da sind sie, die misty Mountains von Skye. Es war inzwischen übrigens so kalt geworden, dass mir beim Fotografieren fast die Finger abfroren und ich mich wie Jule ärgerte, dass ich die Handschue zu Hause gelassen hatte.





Kilt Rock, den ich dank des Umwegs zu sehen bekam. Hier begann es dann auch noch zu regnen und ich wurde trotz Regenjacke so richtig schön klatschnass.





In Uig hab ich dann (ohne Gardinen) für 6 Pfund auf dem Caravan Stellplatz übernachtet. Gleich nebenan war ein Pub, wo es eine heiße Schokolade, gute Musik und Wifi gab, bis der Akku vom Laptop leer war.

Noch ein paar Reisefotos vom Vormittag: Susen und Craig hatten mir ganz dringend die Region westlich von Loch Linnh empfohlen, so war ich dort noch ziemlich lange unterwegs, statt geradewegs nach Skye zu fahren. Es war wirklich absolut lohnenswert, wie die nächsten Bilder hoffentlich zeigen. Das Wetter war nach wie vor gemischt, starker Wind und alle Augenblicke heftige Regenschauer, dann wieder Sonnenschein.

Der Golfstrom lässt selbst hoch im Norden die Callas blühen.



Rossi sucht sich eigene Wege...



Loch Linnhe





Kein Schaf!



Such mich!



Loch Sunart





Die Forestry Comission Scottland hat eine Otterbeobachtungsstation eingerichtet, wo ich Herrn Otter hätte sehen können, wenn ich zur rechten Zeit dagewesen wäre. Mitten am Tag ist halt nicht die beste Tageszeit. Gute Chancen, einen Otter zu sichten, hat man angeblich morgens und abends in der Dämmerung, bei halber Flut und ruhiger See. Davon passte nun gar nichts. Aber allein der Besuch der Otterbeobachtungsstation hat sich gelohnt. In dem Unterstand sind Sichtungsluken in verschiedenen Höhen eingerichtet und neben diversem Infomaterial gibt es sogar Ferngläser. Otter hab ich zwar keine gesehen, aber einen Seehund und ein Rudel Graugänse.





Wir haben den Hobbit besucht!





Der Highlander hat für mein Mittagessen gesorgt: Sausage Rolls und zum Cafe zwei Scones.











Diesen Strand wollte ich schon vor 20 Jahren unbedingt gesehen haben, hier wurden die Strandszenen aus einem meiner Lieblingsfilme gedreht: Local Hero mit Burt Lancaster.