Mit dem National Trust Touring Pass durch Großbritannien, Teil 4

Einer meiner "müssen wir hin!" Wünsche während unserer Reise durch Wales, war, noch mal Bodnant Garden zu besuchen. Er gehört einfach zu meinen absoluten Lieblingsgärten in Großbritannien.

 
Was das tolle an Bodnant Garden ist, sieht ein Gärtner garantiert anders als ich. Meine einfache Erklärung ist: In Bodnant Garden kann man sich 1a mit seiner Kamera austoben.

Zum einen liegt der Garten wunderbar am Rand von Snowdonia und bietet fantastische Ausblicke. Zum anderen ist er über mehrere Ebenen angelegt. Wobei es auf jeder Ebene andere tolle Gartenelemente bzw. Fotoobjekte zu entdecken gibt....



Das einzige, was die Gartenfreude trübt, ist der Hund, der im Auto warten muss. Hunde haben leider keine Eintrittserlaubnis. Nur einen Abend in der Woche darf man mit Hund in den Garten, aber wir waren natürlich am falschen Tag und am Vormittag da...

Das Herrenhaus kann nicht besichtigt werden. Was mir persönlich gar nichts ausmacht, mir reicht die Außenansicht völlig.













Zwei Etagen tiefer ist ein Seerosenteich angelegt.







Wenn ich es richtig verstanden habe, gab es heuer Probleme mit Algen, weshalb man die Kinder mit einer Absperrung vom Wasser fernhalten wollte.



Deshalb noch zwei Fotos von meinem ersten Besuch im Juli 2014, als es keine Absperrung gab.





Noch eine Etage tiefer liegt das wahrscheinlich bekannteste Fotomotiv von Bodnant Garden









Wenn der Goldregen blüht, leuchtet der Laubgang in knalligen gelben Farben.



Der Garten gliedert sich in zwei stilistische Bereiche. Zum oberen Garten um Bodnant Hall gehören weitläufige Rasenflächen und die Terrassengärten. Der untere, wildere Teil (The Dell) liegt im Tal des Hiraethlyn und wird durch den Flusslauf geprägt.





Nach Bodnant Garden ging es noch ein bisschen weiter gen Norden bis Conwy.



Hier kann man auf der alten Stadtmauer herumspazieren, das Castle besichtigen (gehört nicht zum National Trust = Extra Eintritt) und die Conwy Suspension Bridge überschreiten. Die Brücke wurde 1822 bis 1826 gebaut und ersetzte die Fähre über den Conwy.





Rechts und links der Suspension Bridge verlaufen eine Autobrücke neueren Datums und eine alte Eisenbahnbrücke. Die krasseste von den drei Brücken ist die Tubular Railway Bridge. Der britische Ingenieur Robert Stephenson konstruierte eine Brücke, bestehend aus zwei 120 m langen Hohlkästen. Diese wurden quasi über den Fluss gelegt (werden heute von unten gestützt) und die Züge fahren in beiden Richtungen in einem Tunnelkasten über den Fluss.

Clarissa hat sich am Nachmittag noch Penrhyn Castle angeschaut, während ich faul im Auto rumgehangen bin. Davon hab ich also keine Fotos.

Ich wollte endlich ans Meer. War ich auch, aber es war so stürmisch und leicht regnerisch, dass der Besuch nur kurz war.



Clarissa samt Rossi sind gleich im Auto geblieben.



Man muss schon Waliser sein, um bei solch useligem Wetter baden zu gehen...




Weiter geht's mit dem fünften und letzten Teil unserer National Trust-Tour




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