Mit dem National Trust Touring Pass durch Großbritannien, Teil 5

Nach fünf Tagen mit zig Gärten und Schlössern war mein Bedarf an Kultur ziemlich gesättigt. Auf dem Tagesprogramm stand deshalb nur ein Herrenhaus und damit wir endlich mal ans Meer kommen, der Besuch von Mwnt - einem Küstenabschnitt, der vom National Trust betreut wird.


Der Tag ging gemächlich los, auf der Fahrt gen Süden hielten wir einfach da, wo es interessant aussah. Das war am frühen Morgen erstmal das Snowdonia Besucherzentrum. Da war um die Zeit noch nichts los, bzw. es war noch geschlossen. Wir hätten warten können, bis der Garten öffnet, aber irgendwie hatten wir gerade keine Lust auf einen Garten. Und überhaupt war es noch zu früh am Tag. Drum haben wir uns nur ein bisschen auf dem Gelände umgeschaut und ein paar Fotos geschossen.

 

Kurzer Stopp am Stausee und Hund auslüften. Für einen längeren Aufenhalt war es zu windig und ungemütlich



Kulturstop an einer alten Mühle und Spaziergang am Bach.



Am Nachmittag erreichten wir Llanerchaeron, eine georgische Villa mit Parkanlage und Farm im Aeron Tal. Besuch empfehlenswert. Allerdings durften Hunde nur ins Woodland, so mussten wir wieder in zwei Etappen und jeweils alleine losziehen.



Der Walled Garden.
 


Am späten Nachmittag waren wir in Mwnt und endlich bei gutem Wetter am Meer.



Rossi hat einen Ball gefunden und war nach ein paar Runden Berg runter und wieder rauf very happy.



Und dann durfte er sogar noch den Hügel hoch und die Aussicht aufs Meer gen Irland genießen :-)


 






In Mwnt gab es auch einen riesigen Campingplatz, der uns aber wegen seiner Riesigkeit überhaupt nicht zusagte. Danach mussten wir länger nach dem nächsten suchen, der auch nicht so doll war.



Tags drauf kamen wir durch die Brecon Beacons (Nationalpark)



Und lernten ein paar Schafe kennen...



... bevor wir das Newton House und Dinefwr Castle (Ruine, von der ich keine Fotos gemacht habe)  erreichten - ganz ohne Kultur ging es halt doch nicht.






Ich war nur mit Rossi rund ums Newton House unterwegs. Clarissa war auch drin. In einer Halle im Erdgeschoss spielte jemand Klavier und Rossi war kurz davor, eine Gesangseinlage zu geben. Er hat sich dann aber doch geniert.







Rossis Highlight des Tages: Ein Quietsche-Leopard. Ich hatte die Hoffnung, dass der robust genug ist, um Rossi eine Weile zu überleben, aber er verlor dann doch sehr schnell seinen Schwanz und die Ohren. Inzwischen kommt auch schon die Bauchfüllung raus...



Mein Highlight des Tages: Unweit vom Flughafen in Cardiff sind wir endlich mal wieder auf einem richtig tollen Campingplatz, mit Dusche und Klo fast wie daheim...



Nächster Morgen - letzter Tag. Clarissa wird mittags mit dem Flieger nach Hause düsen und ich weiter gen Westen, um nachts mit der Fähre nach Irland zu fahren.

Aber vorher haben wir noch ein bisschen Zeit für Sightseeing am frühen Morgen in St. Mary Church.





Pünktlich um 10 Uhr stehen wir an der Pforte zu Dyffryn Garden - dem letzten Garten auf unserer Reise durch Wales und wie ich finde ein absolutes must have been.



Wir haben das Glück von Sonnenschein und herrlichem Wetter.













Das Haus öffnet erst um 12 Uhr, deshalb waren wir nicht drin, denn Clarissa musste ja ihren Flieger nach München kriegen.



Nach dem Abschied bin ich nun alleine mit Rossi unterwegs gen Irland.



Weil's ziemlich heiß ist, verbringen wir den Nachmittag am Llys-y-frân Speicher. Rossi hat mit seinem Ball und Leoparden zu tun - ich mit Nichtstun.





Unterwegs im Pembrokeshire Coast Nationalpark




Und Hurra, endlich mal wieder ein paar alte Steine....


Der langhaarige Mensch mit seinem vielen Kamera Equipment war Rossi allerdings total suspekt.



Die Pembroke Coast



Und warten auf die Fähre nach Irland.



Ende der Woche in Wales. Es folgen zwei Wochen in Irland...





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Kommentare  

#2 Dagmar* 2016-12-01 10:10
Hallo Manfred,
ja, sehe ich auch so, die Zeit für die Landschaft geht bei zu vielen Gartenbesuchen bzw. zuviel Kulturprogramm tatsächlich verloren. Für eine Woche war es okay, das war einkalkuliert. Aber danach hatte ich auch wirklich genug.

Ich hab Wales mit dem Gefühl verlassen, beim letzten Mal war es viel schöner. Wenn man zuviel Kultur auf dem Programm hat und nur durch die Gegend fährt, um von Punkt A nach Punk B zu kommen, entgeht einem die Landschaft komplett.

In Irland war das dann ganz anders. Da hatte ich schon 2008 so ein ausgiebiges Kulturprogramm, dass es diesmal nur um Landschaft ging. Teil 1 von Irland ist bereits in Vorbereitung :)
#1 Manfred Bartels 2016-11-30 22:27
So viele Gärten, sicher sind sie schön, aber es geht ja auch viel Zeit dabei drauf, die nachher in der umliegenden Landschaft irgendwie fehlt. Aber wenn man etwas vorbelastet ist und es ja auch ein Ziel der Reise war, dann ist es verständlich. Wenn du noch etwas Zeit findest, dann würde ich gern auch noch etwas über eure Tage in Irland lesen. Eilt aber nicht...;-)

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