Da es bei uns in der Region für Hunde nur wenig Bademöglichkeiten gibt (für Menschen auch nicht viel mehr) hab ich nach der ersten Hitzewelle im Juni ein größeres Planschbecken bzw. einen kleineren Pool gekauft. Als die nächste Hitzewelle anrückte, hab ich ihn auf unserer Terrasse aufgebaut und jetzt haben wir unser eigenes „Freibad“. Oder eigentlich hab ich ein Minifreibad. Die Hunde interessieren sich nicht so sonderlich für den Pool, ich plansche also alleine darin herum
Aus meiner Sicht war es ohne Frage die beste Anschaffung des Jahres. Die einzige Abkühlung, die wirkt. Ich hab zwar ein schlechtes Gewissen, dass ich da rund 2 qm Brunnenwasser für meine Abkühlung aus der Erde ziehe. Aber dafür dusche ich nicht mehr jeden Tag und das (teilweise) mehrfach. Außerdem schöpfe ich das Wasser nach und nach ab und gieße unsere Bäume und Sträucher damit. Es geht also gleich wieder in die Erde zurück. Das nur zu meiner eigenen „Rechtfertigung“, hüstel. Und ich komme nach einer abendlichen Abkühlung auch ohne Ventilator durch die Nacht. Klimaanlage haben wir eh nicht.
Genug zu meinem Badevergnügen. Jetzt zur Badebegeisterung meiner Hunde. Die ist praktisch gar nicht existent. Lucky findet es ganz lustig, im Pool herum zu spazieren, wenn das Wasser noch nicht so hoch ist. Oskar schaut ihm dabei skeptisch zu…

Wenn er dann aber schwimmen muss, ist Lucky nicht mehr so begeistert von unserem Freibad. Schnell an den Rand und schnell wieder raus. Oskar macht den Bademeister und leckt ihn trocken…
Oskar kann übrigens sehr gut schwimmen. Haben wir vor 2 Wochen im Starnberger See getestet. Wir waren zusammen schwimmen! Aber der Pool interessiert ihn nicht. Ich hab ihn versuchsweise 2 x reingehoben. Das erste Mal ist er direkt wieder rausgehüpft. Das zweite Mal wollte er den großen Wassernapf leertrinken.
Ich hab dann für Oskar noch so eine Kinder-Bademuschel gekauft, aber die interessiert ihn genauso wenig. Hab ich den Pool halt ganz für mich alleine 🙂
